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Ein weiterer Schritt zum Bewohnerparken in Findorff – Buergerverein Findorff eV

Ein weiterer Schritt zum Bewohnerparken in Findorff

Ein weiterer Schritt zum Bewohnerparken in Findorff

Noch hat der Beirat Findorff das Bewohnerparken rund um die Bürgerweide nicht beschlossen. Jedoch wurde einstimmig ein Antrag (s.unten) verabschiedet, der die  Verkehrsbehörde auffordert, für den Ortsteil Bürgerweide eine konkrete Planung zum Bewohnerparken zu erarbeiten. Ein wesentlicher Punkt des Antrages ist die Forderung, eine qualitative Bürgerbeteiligung durchzuführen. Ob es ein Bewohnerparken im betroffenen Gebiet geben wird, liegt dann in der Entscheidung der BürgerInnen. Bisher haben sich in den Beiratssitzungen überwiegend die BefürworterInnen des Bewohnerparkens zu Wort gemeldet. Nur vereinzelt haben sich Anwohner getraut, eine andere Meinug zu verreten. Nun sollen alle gehört werden. Auch über die Kosten des Bewohnerparkens wird aktuell diskutiert. Es gibt Vorschläge einer deutlichen Verteuerung.  Das Ziel ist, noch vor Beginn des Freimarktes 2020 eine Ergebnis zu haben.

Birgit Busch

Der Antrag

 Einführung von Bewohnerparken im Quartier Bürgerweide in Findorff

 Der Beirat Findorff bittet die Verkehrsbehörde, für den Ortsteil Bürgerweide*) eine konkrete Planung zum Bewohnerparken zu erarbeiten und dafür einen sog. Betriebsplan zu erstellen. Über diesen Betriebsplan wird der Beirat erneut beschließen.

Bei der Einführung des Bewohnerparkens sind Anwohner*innen durch geeignete Formate einzubeziehen. Insbesondere wünscht sich der Beirat eine qualitative Bürgerbeteiligung nach Vorbild des Hulsberg Quartiers.

Begleitet werden sollte das Bewohnerparken durch ein Maßnahmenkonzept zur nachhaltigen Entlastung der Verkehrssituation. Es gilt auch Lösungen zu erarbeiten, wie Stellflächen, die durch Einführung des Bewohnerparkens wegfallen, ggf. kompensiert werden können, beispielsweise durch den Ausbau von Carsharing und Nahmobilitätsangeboten sowie Überlegungen bezüglich eines Quartier-Parkhauses. Bei der Umsetzung des Bewohnerparkens ist zu prüfen, inwieweit Vorschläge der Studierenden der Hochschule Bremen, die sie in ihren Studienarbeiten unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Carsten-W. Müller zum Workshop „Neuordnung der Straßenräume in Findorff“ erstellt haben, einbezogen werden können.

Begründung:

Die Verkehrsbelastung und der Parkdruck in Findorff sind insbesondere im Ortsteil Bürgerweide hoch. Die Nachfrage nach Parkplätzen überschreitet seit Jahren das vorhandene zulässige Maß im öffentlichen Straßenraum. Kreuzungs- und Einfahrtsbereiche sind in der Regel so zugestellt, dass sich Fußgänger*innen aber auch Personen mit Kinderwagen, Rollstuhl, Rollator und anderen Mobilitätshilfen oft nur eingeschränkt bewegen können. Dieser Zustand stellt ein erhebliches Sicherheitsproblem dar, vor allem wenn Rettungswege blockiert werden und Fußgänger*innen gezwungen sind, die Fahrbahn zu nutzen. Notwendig sind daher Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsbelastung sowie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Barrierefreiheit und der Aufenthaltsqualität im Quartier. Die Einführung von Bewohnerparken und die damit einhergehende Neuordnung des Parkraums sollen dazu beitragen, für geordnete und sichere Verkehrsverhältnisse zu sorgen und den Parkdruck im Quartier zu lindern. Nach der Auswertung der Verkehrsuntersuchung „Untersuchung der Straßenraumnutzung und Parksituation im Ortsteil Alt-Findorff“ durch die Planungswerkstatt BMO – Stadt und Verkehr sind die Voraussetzungen für die Anordnung einer Bewohnerparkregelung gegeben.

*) Der betreffende Bereich im Ortsteil Bürgerweide ist begrenzt durch die Findorffstraße, Eickedorfer Straße, Hemmstraße und Admiralstraße. Er kann als Modell für Erweiterungen in angrenzende Ortsteile (südlich der Admiralstraße; zwischen Neukirch- und Leipziger Straße) dienen.

 

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