Veränderungen am Findorff-Markt

Der Findorffmarkt – „Zunächst bleibt alles wie es Ist“

Auf Einladung des Wirtschaftsausschusses des Beirates Findorff berichtete der neue „Chef“ des Bremer Grossmarktes , Herr Hans-Peter Schneider, am August 2018 über neue Ideen zum Findorffmarkt.

Auch der beliebte Findorffmarkt muss sich für die Zukunft aufstellen und den Anforderungen seiner Kundinnen/Kunden gerechtwerden. Aber auch die Marktbeschicker erleben einen Wandel: ältere Händler finden keine Nachfolge und die Supermärkte bieten immer mehr frische Waren an.

Der Findorffmarkt ist am Sonnabend immer rappelvoll. Es kommen nicht nur Findorffer, sondern auch Anwohner aus allen Stadtteilen Bremens und aus dem Umland. Dienstags und Donnerstags ist der Markt überschaubar, weniger Anbieter und weniger Kundinnen/Kunden. Neu ist, dass es für einen Stand auf dem Findorffmarkt keine Warteliste mehr gibt. „Wer Interesse an einem Stand hat, soll sich bewerben und kann schon schnell einen Standplatz bekommen“, so die Aussage von Herrn Schneider.

Bei den Verantwortlichen des Großmarktes Bremen gab es die Überlegung , Neues anzubieten wie z:B. eine Öffnung Freitag nachmittag mit der Möglichkeit, direkt bei den Anbietern etwas zu essen und zu trinken. Leider fanden sich unter den Marktbeschickern nicht genug Anbieter für dieses Konzept. So werden zunächst kleinere Veränderungen in einem Arbeitskreis geprüft:

  • mehr Sitzgelegeneiten zum Verweilen
  • neue Aufstellung der Stände am Dienstag und Donnerstag
  • Erfassung neuer Zielgruppen

Eine interessante Idee hatte Herr Schneider zur Lösung der Parkplatzprobleme während der Marktzeiten: ein Shuttle-Service von der Bürgerweide zum Markt, der in zusammenarbeit mit dem Taxiruf organisiert werden könnte.

Bis die Ergebnisse der eingesetzten Arbeitsgruppe vorliegen, bleibt erst man alles wie es ist.

Birgit Busch

 

Gibt es Veränderungen am Findorff-Markt?

Der Findorff-Markt ist beliebt in Findorff und darüber hinaus. Selbst aus dem Umland kommen Kunden, um hier einzukaufen. Der besucherstärkste Tag ist natürlich der Sonnabend, insbesondere bei gutem Wetter. Weniger Nachfrage und somit weniger Verkaufsstände gibt es  dienstags und donnerstags.

Um auf veränderte Situationen des Kaufverhaltens, der Angebote der Supermärkte und den Rückgang von Selbsterzeugern zu reagieren, wird schon seit einiger Zeit über neue Marktkonzeptionen nachgedacht.

Nun hat die Großmarkt GmbH unter der neuen Leitung von Hans-Peter Schneider (Messe Bremen) den Vorschlag „Einkauf nach Feierabend“ unterbreitet.

Zwischen Frühjahr und Herbst soll es an jedem Freitag von 16 – 20 Uhr einen gemütlichen Einkauf nach Feierabend geben. Neben dem Verkauf von Waren soll auch die Möglichkeit bestehen, vor Ort zu verzehren: ein Glas Wein oder Prosecco dazu Probiermöglichkeiten von Speisen.

Für die Umsetzung werden mindestens zwanzig Anbieter (Stände) benötigt, die derzeit aber noch nicht zusammen gekommen sind.

Grund für diese Überlegungen ist lt. Großmarkt GmbH ein rückläufiges Interesse seitens derAnbieter am Findorffmarkt. Eine „Warteliste“ für Standplätze gibt es schon länger nicht mehr. Es ist sicher richtig, dass neue Überlegungen den Markt zukunftsfähig machen. Dennoch ist Vorsicht geboten, um nicht über das Ziel hinauszuschiessen.

Mitte der 90er Jahre gab es im Bauressort die Idee, den Findorffmarkt in ganzer Länge gläsern zu überdachen, die Stände zu vereinheitlichen und alles „schicker“ zu machen. Gut das dafür die öffentlichen Mittel fehlten ! Und auch mit „Markthallen“ hat Bremen keine guten Erfahrungen gemacht. Also Veränderungen in Gemeinsamkeit mit den Marktbeschickern ausprobieren ohne den Charme des Findorff- Marktes zu verlieren.

Birgit Busch

 

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