Anwohnerparken in Findorff

Anwohnerparken in Findorff

Wieder einmal wurde das Thema am 23. November 2021 digital im Findorffer Beirat diskutiert. Teilgenommen haben an die 60 Personen. Die Herren Kirpal und Glotz-Richter vom Ressort für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau haben nun die Pläne zur Beteiligung der betroffenen Bürger:innen vorgestellt. Viel Zeit bleibt nicht für die Beteiligung. Ab Dezember informiert die Verkehrsbehörde mit Postwurfsendungen über die Beteiligung. Geplant sind Straßenbegehungen mit den Anwohner:innen am 15. / 16. Januar 2022.

Sehr wenig Zeit für umfangreiche Informationen. Mit dem Anwohnerparken sind weitere Maßnahmen verbunden, die zu Verlusten von Parkplätzen führen. Dazu gehört des Verbot des aufgesetzten Parkens (auf dem Gehweg) – zumindest auf einer Straßenseite -, die Einrichtung von weiteren Car-Sharing Stationen sowie das Aufstellen von zusätzlichen 300 Fahrradbügeln. Die Behörde hat Gespräche mit den örtlichen Lebensmittelmärkten geführt, um eine Nutzung der Parkflächen mit einzubeziehen. Ein Ergebnis gab es noch nicht. Ebenfalls ungeklärt ist, welche Kosten künftig für das Anwohnerparken entstehen. Dies ist Sache der Politik. Teurer soll es werden, darin sind sich alle Fraktionen in der Bürgerschaft einig. Aber über das Ausmaß der Preiserhöhung wird noch gestritten. Die Grünen-Fraktion fordert eine Abhebung auf 200 bis 365 Euro im Jahr, SPD und Linke geht das zu weit. Aktuell kostet eine Berechtigung fürs Bewohnerparken 30 Euro jährlich. Wer eine Erlaubnis für zwei Jahre beantragt, zahlt bisher insgesamt 50 Euro.

Über die Ergebnisse der Beteiligung wird im Beirat berichtet. Dieser entscheidet dann, ob er zustimmt oder nicht.

Birgit Busch

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